Ólafur Gíslason hat ein Haus an einer Stelle erbaut, wo Besucher sich eine Weile aufhalten und über den Ausblick, der sich van den Fenstern auf Fjord und Berge eröffnet, meditieren können. In dieser Szene isoliert der Künstler die Situation des Betrachters in der Begegnung mit einem Kunstwerk.

Das Haus wird ein Zufluchtsort für Kontemplation, für unseren Versuch, mit unserer eigenen Situation und mit uns selbst ins Reine zu kommen. Es wird auch ein Ort des Gesprächs zwischen den Besuchern, zu denen die Naturumgebung und das Kunstwerk spricht. Wir sind damit gefangen in einer andauernden Diskussion zwischen den Besuchern des Hauses. Eine grundlegende Erfahrung von Kunst ist in dem enthalten, wie der Einzelne das Gesehene und Erfahrene interpretiert, und welche Fähigkeiten wir haben, solche Gefühle und Ideen anderen mitzuteilen. Die Gedanken des Einzelnen sind Teil eines gemeinsamen Bewusstseinsstroms.

Maaretta Jaukkuri 

FAKTEN:

  • Aufgeführt 1995
  • Holzhaus
  • 530 x 380 x 330 cm

ZUGANG ZU DEN SKULPTUREN:

Die Skulptur befindet sich am Rusvika in Myklebostad. Von der E10 folgt man der Rv824 in Richtung Ramsund, fährt über die Brücke zur Insel Tjeldøya und weiter Richtung Süden nach Myklebostad. Es führt ein Pfad vom Parkplatz zur Skulptur.

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