Ohne Titel

Dan Grahams Glaskonstruktion mit durchscheinenden, reflektierenden Spiegelwänden ist am Hauptweg aufgestellt, der durch die einem Arm gleichende geographische Formation der Lofoten Inselkette verläuft. Die Skulptur scheint zunächst nicht als etwas Materielles vorhanden zu sein. sondern eher als etwas, was das Licht und die umgebende Landschaft einfängt. Mit ihrer spiegelnden konkaven Panoramawand ist sie ein Augenschmaus. Wir sehen eine Landschaft, die in jeder Malerei, welche die sublime Landschaft als Thema wählt, vorkommen könnte, und die in diesem einzigartigen Augenblick sowohl wirklich vorhanden als auch abgebildet ist.

Wir sind damit Fragen, Zuständen und Positionen gegenübergestellt, welche sowohl damit zutun haben, wie wir die Welt um uns herum aufnehmen, als auch nach unserem Standort in ihr. Wir befinden uns in einem Erfahrungsprozess, dessen Geschwindigkeit und Erzählweise wir selbst bestimmen können. Das Ereignis wird durch die Skulptur und ihre filmhaft wechselnden Umgebungen geschaffen, doch wir können an diesem wechselnden Spiel teilnehmen. Wir können unsere eigene Rolle wählen, unseren Standort im Ganzen. Das Kunstwerk ist sowohl ein Bild, ein Objekt und eine architektonische Form, vor allem aber ist es ein Ereignis.

Maaretta Jaukkuri 

 FAKTEN:

  • Aufgeführt 1996
  • Reflektierendes, durchscheinendes Glas und rostfreier Stahl
  • Höhe 250 cm, Breite 300 cm

ZUGANG ZU DEN SKULPTUREN:

Die Skulptur liegt an der E10 an der Fähranlegestelle Lyngvær 25 km westlich von Svolvær Richtung Leknes.

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